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Wenn Ärzte Zahngold sammeln, freut sich der Kinderschutzbund

Regionale Initiative Eschweiler Zahnärzte greift dem Kinderschutzbund in diesem Jahr mit über 24.000 Euro unter die Arme. 550 Kinder profitieren davon.

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Die Vertreter der Regionalen Initiative Eschweiler Zahnärzte sowie des Kinderschutzbundes freuen sich, mehr als 24.000 Euro Kindern der Indestadt zu Gute kommen lassen zu können.                                          Foto:Andreas Röchter

 

Eschweiler. 24.143,50 Euro! Eine außergewöhnliche Summe, die am Mittwochnachmittag die Verantwortlichen des Kinderschutzbundes Eschweiler um die Vorsitzende Mariethres Kaleß, deren Stellvertreter Professor Dr. Michael Müller-Vorbrüggen und die Pädagogische Leiterin Anne Weisser entgegennehmen durften. Überbringer waren die Zahnärzte der Regionalen Initiative Eschweiler Zahnärzte, die im zurückliegenden Jahr in ihren Praxen wieder Zahngold sammelten und sich dabei einmal mehr auf die Spendenfreudigkeit ihrer Patienten verlassen konnten.

Seit mehr als zehn Jahren stellen die indestädtischen Dentisten dem Kinderschutzbund diese Spende zur Verfügung. „Eine auch aus Sicht der Patienten absolut sinnvolle Unterstützung unserer Zukunft, denn das Geld kommt eben Kindern aus Eschweiler zu Gute“, betonte Detlef Grossmann, der gemeinsam mit Dr. Dagmar Thielen-Lahoije, Dr. Werner Brocker und Dr. Stephan Lamm den Vorstand der Regionalen Initiative bildet.

„Uns ist es in jedem Jahr ein Anliegen, aufrichtig Danke zu sagen. Schließlich macht diese Spende jährlich etwa ein Viertel des Spendenaufkommens aus, das wir benötigen“, unterstrich Mariethres Kaleß die Bedeutung der Zuwendung, die eine gewisse Planungssicherheit mit sich bringe.

Etwa 550 Kinder werden täglich von den rund 50 hauptamtlichen Mitarbeitern des Kinderschutzbundes sowie durch zahlreiche Ehrenamtler betreut. Dabei gelte es, sich immer neuen Herausforderungen zu stellen, erklärte Anne Weisser: „Die Welt wird immer komplizierter. Die Kinder am Ball zu halten, setzt eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Angebotspalette sowie umfangreiche Kompetenzen unserer Mitarbeiter voraus. Diese Mitarbeiter müssen stabile, wachsame und geschulte Persönlichkeiten sein. Deshalb benötigen wir ständige Fortbildungen“, machte die Pädagogische Leiterin klar, wofür unter anderem das Geld eingesetzt werde. Darüber hinaus solle auch verstärkt in Ausbildung investiert werden.

„In der Vergangenheit konnten wir immer wieder über das Angebot, das Anerkennungsjahr bei uns absolvieren zu können, Erzieherinnen gewinnen“, hofft Mariethres Kaleß, daran anknüpfen zu können. (ran)

 

 

Eschweiler Zeitung ,20.06.2015

Grundschüler erhalten die Zahnrettungsbox

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Was ist zu tun, wenn ein Zahn verloren geht? So schnell wie möglich sollte der Zahn in die Zahnrettungsbox. Diese ist mit einer Flüssigkeit gefüllt, die den Zahn am Leben hält, bis der Zahnarzt ihn wieder eingesetzt hat. Sollte eine solche Situation eintreten, sind die Eschweiler Grundschulen bestens gewappnet. Dafür sorgten nun Dr. Werner Brocker (links) und Detlef Grossmann (Mitte). Die beiden Mitglieder des Eschweiler Zahnärztevereins (RIEZ) verteilten die Zahnrettungsboxen in den Grundschulen und machten auch bei Gerd Schnitzler (rechts), Schulleiter der KGS Kinzweiler Halt. Dieser freute sich für den Notfall gewappnet zu sein. „Auch wenn so etwas nicht jeden Tag passiert, so ist es gut zu wissen, dass die Rettungsbox da ist.“ Foto: Sonja Essers

 

 

Eschweiler Zeitung, 17.04.2015

Geldsegen für den Kinderschutzbund

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„Viele denken, dass unsere Arbeit einfach so finanziert ist. Das ist aber nicht so“, erklärte Mariethres Kaleß, Vorsitzende des Kinderschutzbundes Eschweiler, am vergangenen Mittwoch, und machte dabei auf die oft schwierige finanzielle Situation des Kinderschutzbundes aufmerksam. Umso mehr durfte sie sich nun über eine satte Spende freuen, die durch 14 Zahnarztpraxen, zwölf davon aus Eschweiler, weitergegeben wurde.

Die engagierten Ärzte und ihre Mitarbeiter hatten, wie auch in den vergangenen Jahren zuvor, ihre Patienten dazu aufgerufen, ihr altes Zahngold zu spenden. Dieses wurde an eine Scheideanstalt, die das Gold dann verarbeitet, weitergegeben. Doch nicht nur Gold, sondern auch andere Metalle wie Platin wurden vergütet. So kam letztlich die stolze Summe von 23 115,99 Euro dem Kinderschutzbund der Indestadt zu Gute. Foto: Timo Müller

 

 

Eschweiler Zeitung, 26.03.2014

Zahngoldspende aus den Eschweiler Praxen: Über 20 000 Euro lassen die Kinder jubeln

 

Für die Regionalinitiative der Eschweiler Zahnärzte ist sie schon eine Selbstverständlichkeit, für den Kinderschutzbund Eschweiler eine wichtige Stütze seiner Arbeit: die Zahngold-Sammlung in den Praxen. Im vergangenen Jahr waren die Patienten wieder sehr spendenfreudig, sodass die Mediziner nun einen saftigen Scheck überreichten. Über 20 000 Euro sichern viele Projekte des Kinderschutzbundes, der auch bei der Ausbildung junger Menschen inzwischen eine wichtige Rolle spielt.

Wie sehr der Kinderschutzbund auf Geldgeber angewiesen ist, zeigt eine Zahl: Um sein derzeitiges Angebot aufrecht erhalten zu können, müssen in Eschweiler Jahr für Jahr 80 000 Euro an Spenden gesammelt werden. „Deswegen sind wir besonders dankbar, dass wir mit der Regionalinitiative treue Gönner haben“, freute sich die Vorsitzende des Eschweiler Kinderschutzbundes, Mariethreß Kaleß.

Natürlich waren auch die Kleinen vom Engagement der Ärzte angetan, wie unser Bild zeigt. Foto: Nowicki

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Eschweiler Zeitung, 07.03.2013

Alte Goldkrone hilft Kindern

Patienten bleiben spendabel. Zahnärzte-Initiative überreicht 18 750 Euro.

Freuen sich, dass jeder Cent aus der Zahngoldsammlung ankommt: die Vertreter der Zahnärzte und des Kinderschutzbundes. Foto: Nowicki

 

Eschweiler. Auf die Patienten der Zahnarztpraxen ist Verlass: Die Regionalinitiative der Eschweiler Zahnärzte überreichte jetzt die stolze Summe von 18 750 Euro für den Kinderschutzbund. Das Geld stammt aus der Zahngoldsammlung, die die Zahnmediziner seit Jahren zu Gunsten des Kinderschutzbundes veranstalten.Dem Eschweiler Ortsverband des Kinderschutzbundes kommt der Geldsegen sehr gelegen. „Ich freue mich natürlich darüber, zumal die Aufgaben für uns nicht weniger werden“, dankte die Vorsitzende Mariethreß Kaleß. Das Geld hilft der Organisation, Personal für die Betreuung der Kinder zu bezahlen, Kinder aus armen Familien Ferienspiele zu ermöglichen und Kurse anzubieten. Die Palette der Angebote ist riesig.

Kleiner Wermutstropfen: Die Indestädter zeigten sich in den vergangenen zwölf Monaten weniger spendenfreundlich. Viele Patienten nahmen ihr Zahngold mit. Die Initiative der Zahnärzte hofft nun, dass die Spendensumme bald wieder steigt. „Die Menschen müssen bedenken, dass diese Spende wirklich zu 100 Prozent ankommt“, betont Sprecher Detlef Großmann. Die Zahnärzte haben einen besseren Goldpreis ausgehandelt, und die Scheideanstalt Degussa bereitet das Edelmetall kostenlos auf. „Es verdient also kein Zwischenhändler oder sonst wer daran.“ Klar, dass die Sammelaktion weiterläuft. (pan)

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Eschweiler Zeitung, 16.03.2012

Zahnpatienten verpassen dem Kinderschutzbund eine Finanzspritze über 23 047,58 Euro

Der hohe Goldpreis macht sich für die Kinder in Eschweiler in barem Euro bezahlt: Die Regionalinitiative der Eschweiler Zahnärzte überreichte dem Kinderschutzbund nun die stattliche Summe von 23 047,58 Euro. Das Geld stammt aus der Zahngoldsammlung, an der sich zwölf Zahnarztpraxen beteiligten. Patienten hatten das Zahngold, dass ihnen entfernt wurde, gespendet. „Ihnen gilt unser besonderer Dank“, betont die Vorsitzende des Kinderschutzbundes in Eschweiler, Mariethreß Kaleß (Bild vorne).
Der Ortsverband kann das Geld sehr gut gebrauchen, ist er doch bei seiner Arbeit auf Spenden angewiesen. Inzwischen beläuft sich der Etat auf fast eine halbe Millionen Euro für Angebote, mit denen Eltern und Kindern gleichermaßen geholfen wird. Mit Mariethreß Kaleß freuten sich (von links) Dr. Werner Brocker, die pädagogische Leiterin des Kinderschutzbund-Ortsverbands, Anne Weisser, Dr. Walter Cherrier und Detlef Grossmann. Foto: Patrick Nowicki

 

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Eschweiler Zeitung, 12.05.2011

Diese Aktion ist für Kinder Gold wert

Zahnärzte sammeln für Kinderschutzbund


Freuten sich mit den Kindern über den Erlös der Zahngoldsammlung für den Kinderschutzbund: die Eschweiler Zahnärzte. Foto: Patrick Nowicki

Eschweiler. In Zeiten wirtschaftlicher Krisen raten Finanzkenner auch, das Geld in Gold anzulegen. Wer dies getan hat, der kann sich über einen derzeit hohen Goldpreis freuen. Darüber begeistert ist sicher auch der Eschweiler Kinderschutzbund. Nicht, dass der Verein über Goldreserven verfügt, im Gegenteil, aber die Eschweiler Zahnärzte sammeln seit Jahren Zahngold der Patienten. In diesem Jahr erreicht der Erlös die Rekordsumme von 15 100 Euro.Die Zahnmediziner Dr. Walter Cherrier, Dr. Werner Brocker, Dr. Ramona Babel-Welz und Detlef Grossmann überreichten nun den Scheck an die Vorsitzende des Eschweiler Kinderschutzbundes, Mariethreß Kaleß und die pädagogische Leiterin Anne Weisser. Für die Organisation, die unter anderem in fünf Grundschulen die Ganztagsbetreuung übernimmt, kommt dieser Zuschuss gerade recht. Schon bei den Haushaltsberatungen der Stadt wurde deutlich, dass der Verein auf jeden Cent angewiesen ist, um die vielfältigen Aufgaben weiter übernehmen zu können. „Durch die Gesetzesänderungen fehlen uns zahlreiche Kräfte, die bisher auch zum Teil von der Arge übernommen wurden“, erläutert Kaleß.
28 Beschäftigte arbeiten derzeit beim Kinderschutzbund – alle in einem versicherungspflichtigen Verhältnis. Doch wachsende Aufgaben und schrumpfende Zuschüsse machen dem Kinderschutzbund weiter das Leben schwer.
Die Eschweiler Zahnärzte freute es umso mehr, dass sie mit ihrer Aktion die Sorgen etwas mildern konnten. Was natürlich nur dank der Patienten gelang, schließlich waren sie es, die das Zahngold spendeten: „Als wir jedoch den Zweck erklärten, haben die meisten sofort mitgemacht. Sie wussten, dass das Geld gut angelegt ist“, berichtet Dr. Werner Brocker aus dem Praxisalltag. Der Erlös wurde zudem dadurch erhöht, weil die Goldscheideanstalt auf eine Gebühr verzichtete. (pan)

 

Interview am 04.11.2010 um 17:30 Uhr mit Dr. Werner Brocker
zum Thema

„Zahnärzte beruhigen: Wer einen Termin braucht, bekommt einen“

von Verena Richter

Eschweiler. Der Hintergrund ist ernst. Dennoch klingt es wie eine schöne Ausrede für Menschen, die die Angst vor dem Zahnarzt plagt: Millionen Menschen werden derzeit deutschlandweit in den Praxen der Dentisten abgewiesen, wenn sie noch einen Termin in diesem Jahr haben möchten. Nur Notfälle werden noch behandelt.

Der Grund sind laut der kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) ausgeschöpfte Honorarbudgets bei den Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK), den Innungskassen und der Knappschaft. Um 150 Millionen Euro seien die Budgets überschritten.

Allein: Die Ausrede gilt in der Indestadt nicht. Denn in Eschweiler stellt sich die Situation – wie in ganz Nordrhein – ein wenig anders dar. Wer hier noch einen Termin haben möchte, der kriegt auch einen, sagt zum Beispiel Dr. Werner Brocker.

Das Problem mit den erschöpften Honorarbudgets, das vor allen den süddeutschen Raum betrifft, sieht in unserer Region nämlich anders aus, «denn unser Budget wird anders eingeteilt als in Süddeutschland», erklärt Dr. Axel Heinen aus Aachen, der über viele Jahre Sprecher der Zahnärzte in der Region war.

Für jede Krankenkasse in jedem Bundesland wird eine jährliche Gesamtvergütung für die vertragszahnärztlichen Leistungen festgelegt. Wird diese Obergrenze überschritten, werden die vom Zahnarzt erbrachten Leistungen nicht bezahlt. Und weil die Verträge immer unterschiedlich aussehen, sind die Folgen in den Bundesländern auch unterschiedlich. «Bei uns ist eigentlich das ganze Jahr das Honorar knapp», sagt der Eschweiler Zahnarzt Detlef Grossmann.
Eingeführt wurde die Budgetierung 1993 von dem damaligen Gesundheitsminister Horst Seehofer. Ursprünglich sollte sie für drei Jahre als befristete Ausgabenbremse dienen, 2000 wurde sie dann aber unter der rot-grünen Regierung zu einer dauerhaften Obergrenze. «Und das System ist seitdem nicht angepasst worden», erklärt Dr. Uwe Neddermeyer von der Kassenzahnärztlichen Vereinigung (KZV) Nordrhein.

Bonusheft

Geändert hat sich im Laufe der Jahre allerdings die Patientenstruktur, die bei der AOK versichert sei, sagt Detlef Grossmann. Seien dies Anfang der 1990er Jahre eher ältere Patienten gewesen, seien es, seitdem die Krankenkassen von den Versicherten frei gewählt werden können, vielmehr jüngere Menschen.

Und diese verursachten durchschnittlich höhere Kosten als ältere Patienten. Während nämlich ältere Patienten häufiger Totalprothesen trügen, müssten bei jüngeren oft kostenintensivere Behandlungen durchgeführt werden, erklärt Uwe Neddermeyer. Er betont, dass das ohnehin komplizierte Abrechnungssystem dringend einer Anpassung bedürfe. Besser sei noch, die Budgetierung würde gestrichen.

Wenn es in den kommenden Wochen in Eschweiler Zahnarztpraxen doch noch zu Terminproblemen kommt, habe dies allerdings weniger mit dem Budget zu tun, sagt Werner Brocker. Es bestünden vielmehr zeitliche Schwierigkeiten. Kurz vor Jahresende, wollten viele Patienten zum Zahnarzt, um sich noch den Stempel für das Bonusheft zu sichern. Benötigt wird dieser Stempel als Beleg für eine regelmäßige zahnärztliche Betreuung. «Da kann es schon mal eng werden», so Brocker.

 

Eschweiler Zeitung, 12.03.2009

Zahngold-Sammlung beschert Kinderschutzbund 13.148 Euro


Von diesem Ergebnis waren selbst die Initiatoren überwältigt: 13 148 Euro kamen bei der Sammlung von altem Zahngold in den vergangenen zwölf Monaten zusammen. Das Geld kommt dem Kinderschutzbund in Eschweiler zugute, der damit wichtige Projekte in der Elternarbeit unterstützt. Auch das Sommerfest mit buntem Programm soll damit finanziert werden. Die Vorsitzende Mariethreß Kaleß (Bild, sitzend) und die pädagogische Leiterin Anne Weisser nahmen den symbolischen Scheck für den Kinderschutzbund in Empfang. Von den Ärzten nahmen Walter Cherrier, Dr. Werner Brocker und Detlef Grossmann (von links) an der offiziellen Übergabe teil.

Insgesamt zwölf Zahnarzt-Praxen beteiligten sich an der Aktion, bei der Patienten ihr altes Zahngold abgeben konnten. Die Scheideanstalt Heraeus in Hanau übernahm die Trennung der Edelmetalle kostenlos. Neben 602 Gramm Gold wurden 94 Gramm Silber, 45 Gramm Platin und 144 Gramm Palladium gewonnen. Der gesamte Verkaufserlös wird nun in verschiedene Projekte gesteckt. Neben der Ganztagsbetreuung an den Schulen setzt der Kinderschutzbund Schwerpunkte auf die Frühstücksinitiative an Grundschulen und die Elternbetreuung.

Foto: Patrick Nowicki